GLAUKOM-DIAGNOSTIK &
FRÜHERKENNUNG

Glaukom-Früherkennung in Dresden, Radebeul

Gesicherte Früherkennung. Rechtzeitige Behandlung. Warum? Ihrer Sehkraft zuliebe! 

Rund 900.000 Deutsche leiden derzeit unter einem Glaukom, auch Grüner Star genannt. Es wird vermutet, dass die Dunkelziffer sogar noch viel höher liegt. Denn bei einem Glaukom handelt es sich um eine chronisch fortschreitende Krankheit, die lange Zeit mit kaum spürbaren Symptomen einhergeht. Das Tückische daran: Ein Glaukom führt durch einen erhöhten Augeninnendruck zum fortschreitenden und umumkehrbaren Verlust von Sehnervenfasern und damit zur Erblindung. Das ist deshalb so dramatisch, da viele Menschen bereits jahrelang erkrankt sind, bevor sie das Schwinden ihrer Sehkraft überhaupt bemerken.

Die wissenschaftliche Gesellschaft der Augenärzte – und auch wir – raten deshalb entschieden zur Glaukom-Früherkennung. 

Messung des Augeninnendrucks

Ein erhöhter Augeninnendruck ist zwar der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung eines Glaukoms. Er allein rechtfertigt aber keine Diagnose. Denn ein erheblicher Teil an Glaukom-Erkrankungen entsteht bei einem normalen Augendruck ("Normaldruck-Glaukom"). Auch ist ein wiederholt erhöhter Augeninnendruck ("Okulare Hypertension") in vielen Fällen nicht einmal behandlungsbedürftig. Das Risiko, das ein erhöhter Augeninnendruck in ein Glaukom übergeht, liegt jedoch bei etwa 10 % innerhalb von fünf Jahren. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolluntersuchung notwendig – vor allem, falls weitere Risikofaktoren hinzukommen. Das gegenwärtig weltweit anerkannte Standard-Messverfahren ist die sogenannte Applanationstonometrie (Druckmessung). Dieses Verfahren dient uns zur Diagnose und Verlaufskontrolle eines erhöhten Augeninnendrucks.

Schädigung des Sehnerven

Weitaus relevanter für das Vorliegen eines Glaukoms ist eine charakteristische Aushöhlung des Sehnervenkopfes. Sie ist diagnostisch wegweisen. Das bedeutet: Um ein Glaukom sicher diagnostizieren bzw. ausschließen zu können, müssen wir uns Ihren Sehnerven sehr genau ansehen. Dies geschieht mittels der hochmodernen Optischen Kohärenztomografie (OCT). Sie liefert uns hochgradig aussagekräftige Bilder Ihres Augenhintergrundes und des Sehnerven.


Wie läuft eine Glaukom-Früherkennung ab?

Die Früherkennung eines Glaukoms erfordert eine sehr sorgfältige und vielschichtige Diagnostik. Dazu untersuchen wir im ersten Schritt – wie oben bereits beschrieben – Ihren Augeninnendruck mithilfe der Applanationstonometrie sowie Ihre Sehnervenscheibe am Augenhintergrund mit dem Augenspiegel und einer Speziallupe. Dabei beurteilen wir zahlreiche Parameter.

Ergänzend hierzu untersuchen wir im Bedarfsfall den Sehnerven mittels OCT und bestimmen das Gesichtsfeld mittels Perimetrie. Die Gesichtsfelduntersuchung gehört nicht zur Routine der Früherkennung. Sie wird erforderlich, wenn wir Schäden am Sehnerven gefunden haben. 

Fazit

Durch unsere sorgfältige Früherkennung können wir vorher nicht festgestellte Glaukome erkennen. Therapeutische Maßnahmen, wie z.B. die Senkung des Augeninnendrucks, können das Fortschreiten einer Glaukomerkrankung aufhalten und Sehvermögen retten.

Vielleicht ist es Ihr Sehvermögen!

Für wen empfiehlt sich die regelmäßige Glaukom-Früherkennung?

  • Für alle Personen ab dem 30. Lebensjahr
  • Wenn Glaukome in der Familie vorkommen
  • Bei starker Kurzsichtigkeit
  • Falls die Hornhaut Ihrer Augen sehr dünn ist

Vereinbaren Sie jetzt – als Privatpatient oder Selbstzahler – Ihren Wunschtermin unter Tel. 0351 8309290 oder über unsere Online-Terminvereinbarung. Wir freuen uns auf Sie!